Nahe und ferne Zukunft

Ein spiritueller Weg in die Realität

Nahe und ferne Zukunft

Natürlich stellt man sich die Frage, wohin unser Leben gehen wird.

Bisher brauchten wir in allem immer eine Sicherheit. Wir suchten sie, in dem wir z.B. für die Zukunft Pläne schmiedeten, legten dafür nicht nur Grundsteine an, sondern versuchten unsere Zeit damit zu verbringen herauszufinden, wie es in der fernen Zukunft aussehen sollte. Also schoben wir aus irgendeinem für uns unüberschaubaren Grund unsere Wünsche in die ferne Zukunft. Planten trotzdem blindlings, sogar systematisch, nagelten aber möglichst die Dinge für die Zukunft fest. Aus dem noch nicht vorhandenen Fundament erzwang man in gutem Glauben dann mit unlauteren Mitteln das gewünschte Ergebnis. So funktionierte und fand aus Unwissenheit bewusst unser Leben statt.

Und genau darin liegt die Veränderung.
Wir befinden uns mitten im Zeit- und Entwicklungsprozess, hier lernen wir, das jetzt Aktuelle im Innern und Außen wertzuschätzen. 2012 war der Scheidepunkt von einem alten Denken und Handeln zu einem neuen kollektiven und globalen bewussten Leben. Unsere Wahrnehmung wird sich auf das Jetzt mit seiner ganzen Weite und Inhalt des Universums mit allen Freiheitsgraden, in dem wir dadurch selbst eine Kraft der positiven Veränderung sind, konzentrieren.

Niemand kann voraussagen, wie sich das Leben hier auf der Erde seit 2012 entwickeln wird. Selbst die Wissenschaft weiß nur, dass eine neue Existenzphase durch viele verschiedene aktive Formen von Leben mit unterschiedlichen Graden von Intelligenz im Werden begriffen ist. Genauso verhält es sich mit medialen Fähigkeiten. Der Mensch ist aus dem jetzigen Chaos in der Welt für einen grundlegenden Wandel zu etwas ganz Neuem bereit.
Die Verhaltensmuster der Menschen werden sich entsprechend verändern, weil für sie gleich sichtbar wird, welche Folgen ihr Denken haben wird und somit im gleichen Atemzug das Leben hier.
Für diese lichtvollere Umordnung sollte der Mensch seinem Körper viel Wasser in Form von trinken, waschen, duschen und schwimmen zuführen, um alte Gewohnheiten auszuschwemmen. Er braucht mehr Schlaf als üblich, denn genügend Schlaf, wann immer er sich durch Müdigkeit bemerkbar macht, sorgt dafür, die neuen Wahrnehmungen zu integrieren.

Da Zukunftsprognosen nicht über die Schwelle des genannten Datums hinaus gehen, weder wissenschaftlich noch medial, bin ich dann beim Recherchieren in der Gegenwart geblieben und habe mich dem derzeitigen Außen – wodurch es hervorgerufen wurde und wohin es noch führen wird - gewidmet. Dadurch zeichnete sich im Feinstofflichen ab, dass sich in Zukunft keine Wünsche, Pläne und Ziele mehr in die ferne Zukunft verschieben lassen. Durch das Jetztsein befindet man sich im Bewusstseinswandel der Menschheit und erlebt durch kollektive Entspannungsphasen Momente genialer Inspiration für das jetzige Tun. Diese Eingabe steht uns nur in dem Moment der Wahrnehmung (sie kann sich über Stunden und Tage halten), zur Verfügung.
Es gibt nur noch die eine Zukunft, die aus dem, was wir jetzt spüren und uns wünschen, die mit dem ersten dafür reifen Handeln die morgige Gegenwart ist, mit der wir synchron sind und daraus sich der nächste reife Schritt ergibt. So gehen wir jeden Tag das an, was sich an Reife und Klarheit für unseren Wunsch zeigt, woraus sich der Weg zum Ziel immer eben anfühlt und uns geradeaus gehen lässt. Schon mit dem ersten aktuellen Schritt, den wir bewusst erleben, erfüllen wir uns unseren Wunsch.
Das, was man „jetzt“ denkt und fühlt, wird auch in dem Moment möglich sein. Verlegt man es in die Zukunft, verliert es an Präsenz.

Fazit:
Das Morgen ergibt sich jeweils aus der Gegenwart
Darum kann niemand vorhersagen oder vorhersehen,
wie das Leben in ferner Zukunft hier konkret aussehen wird.

Darum lebe im Hier und Jetzt!

In den letzten Jahren ergab sich immer wieder die Gelegenheit, im Hier und Jetzt zu leben. Mit zunehmender Ausrichtung auf diese neue Zeit werden wir immer öfter mitten im Leben drauf aufmerksam gemacht. Z.B. dass Katastrophen und Krisen größer und unangenehmer werden und immer häufiger stattfinden, und wir dadurch bei uns erkennen können, inwieweit wir uns, obwohl es uns z.Zt. gut geht, davon in Form von Ängsten beeindrucken lassen.
Wir können also anhand von Ängsten erkennen, ob wir den Moment leben, denn in der Gegenwart lebend kennt man keine Ängste. Wir würden uns dann, wenn uns Ängste lahm legen oder das genaue Gegenteil bewirken, mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigen, denn beide Seiten zeigen ein unfertiges Bild auf, was uns beunruhigt, weil wir nicht wissen was wird und wir auch kein Gefühl dafür haben, was wir tun können, um eine klare Sicht auf das ganze konkrete, perfekte Ziel zu haben.
Die Vergangenheit ist vergangen und nichts ist mehr so vorhanden, wie es mal war – ob es Verfall durch Nichtachtung ist, oder Erneuerung durch ständige Wertschätzung -.
Die Zukunft entsteht erst aus der jeweiligen Gegenwart, sie vermittelt uns Jetzt ein unfertiges Bild, bei dem noch einige oder auch viele Puzzelteile fehlen. Jeden Tag kann man durch die erreichte Erkenntnis ein weiteres passendes Teil in das gewünschte innere Zielbild einfügen.

Wenn wir uns dann wieder in die Gegenwart zurückrufen erkennen wir, dass alles so wie es jetzt gerade ist, für uns richtig und wichtig erscheint. Nichts drängt, nichts fehlt. Das, was wir im Jetzt bei uns erkennen ist klar, deutlich und so verständlich, dass wir aus diesem vollendeten sicheren Gefühl das Richtige in dieser Angelegenheit tun können. Nur diesen einen reifen Schritt, mehr Heute nicht. Aus diesem Schritt entsteht morgen ein Neues Hier, aus dem morgigen Hier erkennen wir wieder aus der Klarheit des Moments einen weiteren nächsten Schritt, der aus der Erkenntnis von gestern entstanden ist.
Wenn wir das verstanden und gelernt haben, wird sich unser Leben ruhiger, gelassener und vor allen Dingen mit mehr Freude und Dankbarkeit für den Moment gestalten. Das, was wir gerade empfinden und uns wünschen, muss nicht warten bis wir glauben, es uns ermöglichen oder leisten zu können, oder sogar, es evtl. niemals erreichen können.
Mit der heutigen Erkenntnis kannst du deinen Wunsch schon leben und dich darüber freuen und dir selbst für die jetzige Machbarkeit dankbar sein. Was sich morgen dann konkret daraus ergibt, weißt du nicht, aber wenn du den Moment deines Tuns erlebst, hast du damit für ein schönes Morgen gesorgt.
Warte nicht auf morgen, wenn du es heute kannst besorgen! Bald lässt sich nichts mehr in die Zukunft verschieben.
Jeder Gedanke mit dem Gefühl verbunden kann sofort gelebt werden, was die beiden brauchen, ist deine Zustimmung, da der freie Wille des Menschen vorrangig und von Gott gewollt ist.
Dein Gedanke, deine Idee in dir, verbunden mit Liebe, Freude und Sehnsucht nach Erfüllung, macht sich dir bemerkbar, weil du die jetzige Reife dafür hast und weil es in dein Leben gehört.
Noch sind wir es gewohnt, an erster Stelle alles mit dem Kopf zu überprüfen und es dann in eine für uns absehbare Zeit einzuordnen, statt spontan nach unseren Empfindungen zu handeln.
Der Verstand des Menschen ist inzwischen mit gelerntem Wissen ausgefüllt. Alles was jetzt noch begriffen werden will, erzeugt eine Überladung des Verstandes, was den Menschen blockiert und er dadurch das Gefühl hat, vergesslich zu werden. Vieles, wovon man glaubt, gezielte Gedankengänge bringen das erwünschte Ergebnis und die eigene und äußere Anerkennung, lässt sich schneller intuitiv nachvollziehen. Man kann über Stunden und Tage konzentriert mit dem Kopf überlegen und grübeln, bis man vielleicht über Umwege zu einem Ergebnis kommt.
Dagegen ist die Intuition, das innere Gefühl, spontan da und vermittelt uns dazu noch eine innere Sicherheit, die die Dinge, die wir dafür brauchen sofort anzieht und wir unser entsprechendes Handeln dafür wie von selbst ausführen.
Die Intuition ist inzwischen sogar von der Wissenschaft als gesellschaftsfähig anerkannt worden und somit muss man nicht mehr damit hinterm Berg halten, wenn man danach handelt, denn nur wenn man auch dazu steht, hat die eigene Meinung eine identische Ausstrahlung.

von Gloria Warning