UR-Sprache = Gedanken

Verständigung zwischen allen Lebewesen

Am Anfang der Menschheit hatte man nur die Gedanken um sich miteinander zu verständigen.

Nichts konnte man dadurch verstecken oder auslassen.

Da die Menschen zu dieser Zeit selbst noch keine Erfahrungen im Leben gemacht hatten, aus denen sie bestimmte Verhaltensmuster lebten, zählte nur das, was im Hier und Jetzt Wirklichkeit war.

Im Hier und Jetzt nehmen wir alles wahr, was gerade wichtig ist mit samt Erklärungen für diese Existenz.
Wenn wir unsere Scham, uns so zu zeigen wie wir sind, überwunden haben, also nicht mehr das Gefühl haben, etwas von uns verbergen zu müssen, sind wir bereit, unsere Wahrnehmung zu leben.
Unsere Entwicklung zur Gedankenverständigung geht über die Vermittlung der Sprache, die wir im Laufe unseres Lebens erlernen. Wir haben, alles was wir materiell und geistig wahrnehmen, in unserer Sprache und den dazu gehörigen Gesten zur Verständigung mitzuteilen und von der Wahrnehmung nichts wegzulassen.
Haben wir dieses Ziel erreicht, stellt sich automatisch unser Geist auf Kommunikation um.
Man nimmt wahr, denkt; ein Überlegen, ob was gesagt werden kann/darf, oder wem, überflüssiges reden oder jemanden unbedingt erreichen zu wollen, ist nicht vorhanden. Die Gedankenenergie empfängt der, dem diese Botschaft gilt, mit allem Wissen aus dieser Wahrnehmung.

Und trotzdem kann man gezielt jemandem etwas über die Gedanken mitteilen, wenn dieses im Sinne des anderen ist, seiner Seele dient und in reinster Liebe und im freien Willen gemeint ist.
Basiert diese Verständigung nicht auf diesem Fundament, prallt die Energie dieser Botschaft wieder an den Aussender zurück, was sich dann als Problem zeigen wird.

Stellen wir uns selbst zuerst der Wirklichkeit, fällt es uns leicht, alles so auszudrücken, wie es ist – man findet die richtigen Worte und die dazugehörigen Frequenzen (Tonlagen).
Hierüber werden wir Herr unserer Sprache und finden Freude daran, auch alles erdenklich Geistige verständlich und präzise verbal auszudrücken (das menschliche meistern).
Mit Hilfe von Selbstgesprächen können wir immer mehr Sicherheit darin finden, die Gedanken fliessen zu lassen, wenn wir der Wahrnehmung den Vorrang geben.

Unsere jetzige verbale Verständigung hat Gott uns eigentlich als Ersatz mitgegeben, die Sprache ist für uns solange wichtig, bis wir sie für unsere Muster als Spiegel nicht mehr brauchen. Worte können „verletzend“ sein, damit man sein negatives Muster erkennt, z.B. wenn wir unsere Wahrnehmung missbrauchen und etwas ganz anderes durch unsere Muster und unser Ego in Worten weitergeben. Oder „wohltuende“ Worte können uns spüren lassen, dass es uns auch gut geht (positive Muster).
Man sollte nicht versuchen, die Sprache im Sinne von intellektuell zu gebrauchen. Dieses würde uns zeigen, dass man nicht in der Wahrnehmung geblieben ist, denn alles Göttliche ist in der Einfachheit zu finden.

Auch die Geistige Welt spricht in der Einfachheit über die Gedankenebene mit uns.

Orientieren wir uns an erster Stelle an der äußeren Welt - was wir sehen, hören, anfassen können usw. -, gelangen wir dadurch nicht wieder zu unseren geistigen Fähigkeiten.

Jeder von uns möchte diesen Urzustand, die göttliche Natur zu sein, erreichen.

Adam und Eva verloren durch die äußere Verlockung ihr rein göttliches Wesen und fanden sich ausserhalb des Paradieses wieder.
Wodurch sie und die gesamte nachkommende Menschheit bis heute, aus rein menschlichem Gut, also mit ihrem Körper, wieder zum geschöpften Zustand zurückzufinden haben.

Gedanken sind Schwingungen und suchen von selbst die Resonanz, so kann man nie das Ziel verfehlen. Egal, wo wir uns aufhalten, wir können jeden, dem wir etwas mitteilen wollen erreichen, auch, wenn er sich am anderen Ende der Welt aufhält.
Hat sich die Mehrzahl der Menschen dahin entwickelt, brauchen wir weder ein Telefon, noch einen Computer. Irgendwann erreicht diese virtuose Welt ihren Höhepunkt, denn diese Welt, die der Mensch erstellt, ist begrenzt, so wie jede Materie begrenzt ist.

Gottes geschöpftes Werk ist niemals zu übertreffen.

Sind die menschlichen Fähigkeiten ausgeschöpft, und es nicht mehr weiter geht, kehrt man zum Ursprung zurück, indem man das Göttliche wiederentdeckt und neu schätzen lernt.

Worte werden dann ein nettes Beiwerk zur Verständigung sein!

von Gloria Warning